Herzliche Verabschiedung in einen neuen Lebensabschnitt


Für die Schüler der neunten und zehnten Klasse ist ein Meilenstein auf dem Weg ins Berufsleben oder Richtung weiterführende Schulen geschafft. Mit sommerlicher Leichtigkeit und viel Herzlichkeit verabschiedeten wir im Juli usnere Absolventen.

 „Was ist Glück?“ fragte die Geschäftsleiterin Johanna Stegmaier zu Beginn ihrer Rede die zahlreich erschienen Gäste, darunter die Inninger Gemeinderätin Wenisch. „Mich macht es glücklich, unsere SchülerInnen mit einem erfolgreichen Abschluss zu sehen. Aber auch die Tugenden, die sie entwickelt haben, und ihre Lust auf eine bessere Welt.“

Elternbeirats-Vorsitzender Jörg Eckarth dankte vor allem den Lehrkräften für ihren engagierten Einsatz und die liebevolle Begleitung der SchülerInnen bis zum Abschluss. Wie bei der ersten Mondlandung vor 50 Jahren sei der Schritt der Jugendlichen in die noch ungewisse Zukunft scheinbar nur ein kleiner, der aber von immenser Bedeutung für sie sei.

Aus dem Kreis der 20 Absolventen der neunten Klasse haben sich 16 SchülerInnen dafür entschieden, die zehnte Klasse an der Montessori-Schule zu besuchen, zwei werden eine Ausbildung beginnen und zwei wechseln auf andere Schulen.

Den mittleren Schulabschluss erlangten in diesem Jahr neun Zehntklässler. Sechs von ihnen werden eine weiterführende Schule besuchen, um das Abitur zu erlangen, eine Schülerin wechselt auf eine Berufsfachschule und zwei weitere Schülerinnen starten ihren neuen Lebensabschnitt mit einem Auslandsaufenthalt.

Das vielseitige und sehr persönlich gestaltete Rahmenprogramm schloss auch den Abschluss-Segen der Jugendlichen mit ein, deren schulische Leistung damit ebenso gewürdigt wurde wie ihre persönliche Entwicklung mit der Fähigkeit, sich selbst und den Umgang mit der Umwelt kritisch zu reflektieren. Dass der Montessori-pädagogische Ansatz, SchülerInnen in ihrer Einzigartigkeit zu würdigen und zu fördern, an der Schule gelebt wird, wurde an diesem Abend sehr deutlich.

Die Lehrer der Abschlussklassen entließen bei der offiziellen Zeugnisübergabe ihre Absolventen mit dem Wunsch, sich nicht mit Stillstand zufrieden zu geben, sondern sich und ihre Umwelt auch weiterhin mit Freude weiter zu entwickeln, und Individualität als Bereicherung zu empfinden. „Teilt Euer Glück, damit es mehr wird“, gab Johanna Stegmaier ihnen abschließend mit auf den Weg.