Viel Lärm um nichts …


… aber: wir haben was draus gelernt, aus dem Feueralarm am letzten Mittwoch!

Aber erst einmal von vorne: Es war kurz nach acht Uhr, die Schüler schon in der Schule und die meisten Kinder gerade im Kinderhaus angekommen, da ging er plötzlich los: ein ohrenbetäubender Lärm. Feueralarm! Also: alle Kinder raus an die Sammelstellen. Das hat wunderbar funktioniert – ohne Panik und Chaos. Es waren aber auch alle gut vorbereitet: Erst ein paar Monate vorher gab’s Probealarm und da wurde alles eingeübt.

Diesmal rückte die Feuerwehr tatsächlich an – in mehreren Wägen und mit mehreren Sirenen. Zu denen kamen dann auch noch die von Sanitäter und Polizei dazu. Ganz schön aufregend, oder? Gemacht werden musste zum Glück nichts, denn der Feueralarm hat sich als Fehlalarm herausgestellt.

Bei diesem „Ernstfall“ ist den Beteiligten aber auch etwas aufgefallen: Der Feuerwehr wurde die Zufahrt erschwert – durch Autos, die falsch auf der Straße parken. Es sind die Autos von Eltern, die ihre Kinder bringen oder abholen. Deshalb haben die Vorschulkinder jetzt ein Verkehrsprojekt gestartet: Erst ging es um die verschiedenen Verkehrsschilder am Montessori-Gelände – wie sieht ein Halteverbot aus?

Was bedeutet „Ladezone“? Wo dürfen die Autos parken und wo nicht? Die Kinder werden sich ab sofort als Verkehrsdetektive auf Streife begeben – und bei der Abhol- und Bringzeit die Eltern auf falsch geparkte Autos aufmerksam machen. Wer erstmals falsch parkt, bekommt eine Gelbe Karte. Wer immer wieder gegen die Verkehrsregeln verstößt, der kriegt Rot. So wird das Parkproblem hoffentlich bald Geschichte sein.