Zwei Falken und ein Habicht besuchten uns in Begleitung von Viktorias Opa und einem befreundeten Falkner in der orangen Klasse und auch der restlichen Primarstufe 2.
In Deutschland gibt es fünf Greifvogelarten und in Europa leben verschiedene 10 Arten.
Wir konnten je ein Männchen und ein Weibchen aus nächster Nähe auf dem Lederhandschuh von Max, Mike und seiner Frau beobachten. Das Gefieder der beiden ist unterschiedlich und das Weibchen ist größer. Über die Jagd des Falken erfuhren wir gruselige Details, denn der Falke tötet seine Beute, indem er den Nacken des Opfers durchbeißt! Bei der Jagd können Falken im Sturzflug bis zu 300km/h schnell werden.
Der Habicht ist deutlicher größer als die beiden Falken. Er jagt meist von einem Ansitz, z. B. Baumstamm am Waldrand aus. Er greift die Beute mit den Füßen tötet sie mit den Krallen und rupft und zerlegt sie in einem Versteck. Wenn auf dem Waldboden blaue Eichelhäherfedern mit geknicktem Federkiel liegen handelt es sich wahrscheinlich um die Fraßspur eines Habichts.
Den Milan kann man im Flug an seinem gegabelten Schwanz erkennen kann. Der Schwarzmilan ist am Ammersee oft zu sehen. Er fliegt gerne über Flüsse und Seen und sucht dabei nach toten und kranken Fischen. Manchmal jagt er auch Reihern und Rabenvögeln die Beute ab. Sein wissenschaftlicher Name ist Milvus migrans. Es gibt bei uns auch Rotmilane. Sein robustes Gefieder hat dunkle Längsstreifen und ist insgesamt heller gefärbt als beim Schwarzmilan.
Die Erzählungen des Falkners waren sehr umfangreich, wir konnten uns leider nicht alles merken, aber es war interessant!
Lenni und Jakob (Orange Klasse)

