Im Rahmen der fächerübergreifenden Humanity-Phase organisierten unsere Lehrkräfte nach den Faschingsferien zwei Exkursionen für uns.
Zuerst fuhren wir nach Augsburg und besuchten das Fugger und Welser Erlebnismuseum. Im Anschluss daran erhielten wir eine Führung durch die Fuggerei, der ältesten bestehenden Sozialsiedlung der Welt.
Dann fuhren wir nach München, um die Einflüsse der italienischen Renaissance auf unsere Landeshauptstadt zu entdecken. Um 9:00 Uhr trafen wir uns am Fischbrunnen am Marienplatz. Direkt am Rathaus startete die Stadtführung und wir teilten uns in drei Gruppen auf. Kathrin Kamal erzählte uns zum Beispiel, wie die Stadt München zu ihrem Namen kam. An der Mariensäule wurden uns die Bronzeskulpturen, die sogenannten „Heldenputti“ am Sockel der Säule, von Sarah Hafner gezeigt und wir überlegten uns die verschiedenen Bedeutungen der jeweils dargestellten Tiere. Anschließend spazierten wir zur Residenz, die das Wohnhaus der Königsfamilie war. Sie sieht fast identisch aus wie der Palazzo Pitti sowie der Palazzo Rucellai in Florenz und wir besprachen die typischen Merkmale der Renaissance-Architektur. Die Residenz ist direkt neben der Staatsoper, dort analysierten wir zusammen mit Heidi Kluthe die verschiedenen Säulenordnungen. Vor der Feldherrnhalle fiel uns auf, dass von diesem Bauwerk das architektonische Vorbild wieder in Florenz zu finden ist.
Um ca.10:15 Uhr machten wir eine Pause am Odeonsplatz. Danach liefen zwei Gruppen zur Alten Pinakothek und die andere machte sich auf den Weg zu ihrer Museumsführung in die Residenz.
Daniela Engels und ihre Kollegin führten uns durch die Räume der Alten Pinakothek und wir fokussierten uns hauptsächlich auf die Kunstwerke der Renaissance.
Die Führung durch die Residenz übernahm Christoph Engels. Am meisten beeindruckte uns „der schönste Raum ganz Bayerns“ – das Antiquarium. Ein weiteres Highlight war die Rekonstruktion der „goldenen Treppe“, die die Sanierung des Königbaus nun abrundet.
Insgesamt war es ein inspirierender Unterrichtsgang an dem wir viel über Künstler, Kunststile sowie die Verbindung von Kunst und Geschichte lernen konnten.
Besonders möchten wir uns an dieser Stelle bei unseren Stadt – und Museumsführern bedanken, die an diesem Tag sehr viel Geduld für uns Jugendliche zeigten.
Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe

